Rooms by the Sea*

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Blick in das Raummodell
Blick in das Raummodell
Blick in das Raummodell
Ausstellungsansich Karlin Studios Prag 2012
Blick in das Raummodell

 2012

Videoloop 4:50 Min., Drehort: Neues Kurhaus Ahrenshoop

Videoprojektion und Raummodell, in Zusammenarbeit mit Gert Bendel

* Titel nach: Rooms by the Sea, Gemälde von Edward Hopper, 1951

Kurhaus Ahrenshoop

Altes Kurhaus Ahrenshoop 2005, C-Print, (60×60 cm)
Altes Kurhaus Ahrenshoop, Großer Saal, 2005, C-Print (60×60 cm)
Ansicht des alten Kurhauses Ahrenshoop, (Fundstück)

1891 wurde in Ahrenshoop das erste Kurhaus gebaut. Ein moderneres Gebäude ersetze das erste Kurhaus 1968. 2008 wurde das inzwischen gealterte Kurhaus wiederum abgerissen, um einem Hotelneubau Platz zu machen, dem Grand Hotel Kurhaus Moderne.

Kur

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Installationsansicht

2005

Videoloop 1:30 Min. 

Wandfüllende Projektion eines schwankenden Raumes: Der Horizont bleibt dabei in der Waagerechten.

zwischen dem Fenster

Weinhaus Huth, Potsdamer Platz Berlin 1996, Blick aus dem Ausstellungsraum
Zwischen dem Fenster, Installationsansicht
Zwischen dem Fenster, Installationsansicht
Zwischen dem Fenster, Installationsansicht
Luftaufnahme vom Potsdamer Platz Berlin 1996, Weinhaus Huth mit markiertem Fensterausblick

1996

Videoprojektion, 30 Min.

Das Weinhaus Huth war eines der zwei am Potsdamer Platz noch stehenden Gebäude aus der Vorkriegszeit. Es war zum Zeitpunkt der Ausstellung umgeben von Kränen, Gruben, Holzbrücken und Grundwasserseen, in denen die Fundamente für neue Gebäude angelegt wurden. Es sind temporäre Elemente, die die Berliner Stadtlandschaft an dieser Stelle prägten; sie formen eine Art Landschaft in der Landschaft, eine Überlagerung zweier oder sogar mehrerer Stadtbilder; mehrerer Orte an einem Ort, z.B. einer Hafenstadt Berlin im Zentrum Berlins.

Man überquerte eine mit Grundwasser gefüllte Baugrube über einen Steg mit Geländer, um zum Eingang des Gebäudes zu gelangen. Das Fenster am Ende des Ausstellungsraumes öffneten sich auf eines von mehreren Grundwasserbecken neben dem Weinhaus Huth. Das Innenfenster stand offen, dahinter war eine Projektionsleinwand verspannt. Hier wurde, eingepasst in den Fensterrahmen, ein Video projiziert, das den Blick auf einen Hafen zeigte. Ohne Schnitte oder Kamerabewegungen und in Realzeit war eine Hafensituation zu beobachten: Passagierschiffe, Segelboote, Dampfer, kleine Ruderboote fahren vorbei oder ankern, zwischendurch gibt es lange Pausen, in denen fast nichts passiert. Der Ton des Videos besteht aus wenigen isolierten Geräuschen, wie z.B. Schiffstuten oder Möwenschreie, die sich mit den von außen hereindringenden Baustellengeräuschen überlagern.

Die Ausstellung belegte eine komplette Etage des Gebäudes. Die Fenster der restlichen Ausstellungsräume ermöglichten den Blick nach außen auf die reale Baustelle mit den Wasserbecken. 

o.T.

Installationsansicht, Staatsgalerie Stuttgart
Installationsansicht, Staatsgalerie Stuttgart
Installationsansicht, Staatsgalerie Stuttgart

2000

Videoinstallation: Kartons, Kisten, Mappen, Papprollen, usw.; 3-4 Videoprojektoren, 4 Videoloops, S-VHS, b/w, je 30 Min., Maße: ca. 230x130x70 cm

In einer Ecke stehen Reste von anderen Arbeiten, Mappen, Kisten, usw., dazwischen Papprollen und Kartons. In der geöffneten Seite oder im Deckel sind Bilder zu sehen: Hände wischen die Öffnungen frei und drücken gegen die Deckel. Die Tapes werden von innen, als Rückprojektionen, auf die Deckel projiziert.

o.T.

Videorückprojektion, Loop 15 Min., Größe variabel

Installationstext in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Michael Stauffer

Textauszüge: (…) SYMBOLE KENNE ICH NICHT GENAU.

DIE ORCHIDEE BEDEUTET GROSSE FREUNDSCHAFT.

DER SCHMETTERLING BEDEUTET

ICH WÜNSCHE DIR EIN LANGES LEBEN.

ROTE FISCHE BEDEUTEN GROSSE ANERKENNUNG.

MIR GEFALLEN PUPPENHAFTE DAMEN

REICHTUM UND VORNEHMHEIT.

KANNST DU MIR WASSER HOLEN?

ICH GEHE SELBER.

ES RIECHT NACH ZIMT.

Kunstbank, Brunnenstraße, Berlin
Kunstbank, Brunnenstraße, Berlin
Kunstbank, Brunnenstraße, Berlin
Galerie A. von Scholz, Berlin
ngbk Berlin

Città-C

Ausstellungsansicht A trans Pavillon, Berlin
Ausstellungsansicht A trans Pavillon, Berlin
Ausstellungsansicht A trans Pavillon, Berlin
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CITTÀ C

Videoloops (SD, 3:4); Modell auf Leuchttisch, Wandtafeln

in Zusammenarbeit mit Lucio Nardi, Architekt

Der italienische Architekt Lucio Nardi erzählt in einem Anagramm-Kinderbuch von dem Verhältnis der Menschen zu ihrem gebauten Umfeld. Das Haus und die Stadt, deren Muster in den himmlischen Konstellationen und in staubigen Wüsten zu finden sind, vermitteln den Zusammenhang von Raum und Zeit.

Die einfachen Regeln eines Wortspiels, des Anagramms, sind Einführung und Erklärung der vielfältigen Variationen, der Verwurzelung und Entwurzelung der Menschen im Raum.

In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Dörte Meyer wird im A trans Pavillon ein Lese- und Ausstellungskonzept realisiert, das den spielerischen Umgang des Buches mit dem Thema räumlich umsetzt. Modelle, Texttafeln und Animationen implantieren durch ihre wechselseitigen Anspielungen die Vielschichtigkeit der erzählten Geschichten in den Ausstellungsraum.